Blog
Fachwissen aus 30 Jahren Solarpraxis
Technische Hintergründe, Rechtsänderungen und Erfahrungsberichte aus unseren Projekten — verständlich für Einsteiger, mit Tiefe für Techniker und Architekten.
Energy Sharing nach § 42c EnWG: Was Genossenschaften klären müssen
Seit Juni 2026 müssen Verteilnetzbetreiber Energy Sharing im eigenen Bilanzierungsgebiet ermöglichen. Was § 42c EnWG verlangt, warum Netzentgelte und Umlagen bleiben und welche drei Punkte Genossenschaften vorab klären sollten.
Beitrag lesen →Photovoltaik auf kommunalen Dächern: Betreibermodell, 100-Kilowatt-Grenze und Förderlage
Betreibermodell, 100-Kilowatt-Grenze und Förderlage in Hessen und Rheinland-Pfalz: Was öffentliche Träger vor dem Haushaltsbeschluss klären sollten.
Beitrag lesen →Speicher nachrüsten bei einer bestehenden Photovoltaikanlage
Speicher nachrüsten an einer bestehenden PV-Anlage: AC- oder DC-Kopplung, die drei Meldewege, § 14a EnWG und die Förderlage im Rhein-Main-Gebiet.
Beitrag lesen →Referenzprojekte: Photovoltaik für Bürgerenergiegenossenschaften
Photovoltaik für eine Genossenschaft bedeutet: Eine Investition, die demokratisch beschlossen, gegenüber Mitgliedern erklärt und über Jahrzehnte verwaltet wird. Wir haben das bereits umgesetzt — hier eines unserer Referenzprojekte. Für Vorstände & Energiegenossenschaften …
Beitrag lesen →Bundesweite Solarpflicht nach § 106 GModG: was ab 2027 in den Entwurf gehört
Das Gebäudemodernisierungsgesetz staffelt die Solarpflicht ab 2027. Was in Hessen und Rheinland-Pfalz daneben gilt und was früh in den Entwurf gehört.
Beitrag lesen →Einspeisevergütung 2027: Was der Stichtag 31. Dezember 2026 bedeutet
Ab 1. Januar 2027 soll es für neue PV-Anlagen keine feste Einspeisevergütung mehr geben. Was der Regierungsentwurf zum EEG 2027 vorsieht, was die 50-Prozent-Kappung für die Auslegung bedeutet und welche Förderungen im Rhein-Main-Gebiet aktuell greifen.
Beitrag lesen →Wärmepumpe & Photovoltaik: Welches Messkonzept ist für Sie sinnvoll?
Kaskadenmessung oder Überschusseinspeisung — beide Messkonzepte verständlich erklärt, mit Rechenbeispiel zur Wirtschaftlichkeit.
Für Techniker +
Zähler im Messkonzept Kaskade: Z1 Hauptzähler (Bezug & Einspeisung), Z2 separater Wärmepumpenzähler, Z3 optionaler PV-Einspeisezähler. Rechenbeispiel: 0,35 €/kWh Haushaltsstrom vs. 0,28 €/kWh Wärmepumpentarif bei 5.000 kWh Jahresverbrauch → 350 € Ersparnis abzüglich 160 €/Jahr Zählerkosten = 190 € Vorteil pro Jahr. Im Netzgebiet der Stadtwerke Rüsselsheim wird die Kaskadenmessung aktuell nicht angeboten.
Photovoltaik Planung im Neubau: Die wichtigsten Hinweise für Architekten
Wird PV zu spät in die Architekturplanung einbezogen, drohen höhere Kosten und komplizierte Nachrüstungen — ein Leitfaden für Dach, Kabel, Zählerschrank und Technikraum.
Für Techniker +
DC-Leitung 2× H1Z2Z2-K 6,0 mm² je String, Erdung H07RN-F 1×6 mm² bis zum Hauptpotentialausgleich. Richtwert 22 Module pro String (Grenze der Stringspannung am Wechselrichter), jede Dachfläche ein eigener String mit eigenem MPP-Tracker. Energymeter im Zählerschrank benötigt 3 Teilungseinheiten, Absicherung 16/20/25 A je nach Wechselrichterleistung — 1–2 Reihen Reserve für eine spätere Notstromfunktion einplanen.
Dynamische Strompreise und Netzentgelte: Chancen und Herausforderungen
Wie dynamische Tarife stündlich schwanken, was das für Netzentgelte nach §14a EnWG bedeutet, und wie sich Speicher und E-Auto preisbasiert steuern lassen.
Für Techniker +
Netzentgelte nach §14a EnWG: statisch (fix) oder variabel (Niedrig-/Normal-/Hochpreistarif). Voraussetzung für dynamische Tarife ist ein Smart Meter. Praxisbeispiel: mittags ca. 22 ct/kWh, abends bis über 60 ct/kWh — der Speicher lädt in der Niedrigpreisphase und versorgt den Haushalt abends aus der Batterie statt aus teurem Netzstrom.
Notstrom und Ersatzstromversorgung bei Photovoltaikanlagen — Ihre Optionen im Überblick
Notstromsteckdosen, manuelle Lastumschaltung oder automatisches Full-Backup — drei Wege, wie Ihre PV-Anlage auch bei einem Stromausfall weiter Energie liefert.
Für Techniker +
Bei klassischer Nullung (gemeinsamer PEN-Leiter) funktioniert der Schutzpotenzialausgleich im Inselbetrieb nicht mehr zuverlässig, da der PEN-Leiter beim allpoligen Trennen kurzzeitig ungeerdet ist — Lösung ist die Umstellung auf ein TN-S- oder TN-C-S-System mit PEN-Trennung im Zählerschrank. Lastumschaltung: maximal 33 % der Wechselrichter-Nennleistung pro Phase, ein Full-Backup-System schaltet automatisch in 20 ms bis 5 Sekunden um.
Das Solarspitzengesetz einfach erklärt
Seit 25. Februar 2025 entfällt die EEG-Vergütung neuer Anlagen bei negativen Börsenstrompreisen — was das für Smart-Meter-Pflicht, Einspeisebegrenzung und den Kompensationsmechanismus bedeutet.
Für Techniker +
Ab ca. 2 kW entfällt die EEG-Vergütung bei negativen Börsenstrompreisen. Ohne Smart Meter (bis 100 kW): Einspeisung auf 60 % der Maximalleistung begrenzt, Vergütung bleibt bestehen. Mit Smart Meter: keine Leistungsbegrenzung, aber der Vergütungsausfall wird mit Faktor 0,5 in Volllastviertelstunden umgerechnet und an das Ende der 20-jährigen Förderperiode angehängt. Smart-Meter-Pflicht ab 7 kW innerhalb von 24 Monaten.
Elektromobilität in Mainz: Erfolgreiches Ladeinfrastruktur-Projekt mit LADE und Urstrom
Am Standort der ILW Mainz entsteht mit der Urstrom eG und der Lade GmbH ein Ladepark mit künftig sechs Ladepunkten für Schulungsbetrieb, Mitarbeitende und Gäste.
Für Techniker +
LADEgreen gleicht den Ladevorgang KI-basiert mit der Verfügbarkeit erneuerbarer Energien ab. Authentifizierung via RFID, QR-Code, Kreditkarte oder App, eichrechtskonformes Display an jedem Ladepunkt, Serverstandort Deutschland für Datenschutz. Smartes Energiemanagement ermöglicht mehr Ladepunkte trotz begrenzten Netzanschlusses.
Warum wir E3/DC-Partner geworden sind — Hauskraftwerk mit System
Speicher, Wechselrichter, Energiemanagement und Notstromlösung aus einer Hand, made in Germany — warum wir uns nach Jahren der Suche für E3/DC entschieden haben.
Für Techniker +
E3/DC liefert Speicher, Wechselrichter, Energiemanagement und Notstromlösung aus einer Hand, mit Werksgarantie und laufenden Software-Updates auch für Hauskraftwerke aus dem Jahr 2015. Besonders geeignet bei Notstromwunsch, E-Auto mit Wallbox und dem Wunsch nach intelligenter Steuerung der Energieflüsse.
openWB Ladestation im Praxistest — Solarstrom effizient fürs E-Auto nutzen
Fünf Lademodi, PV-Überschussladen ab 6 A und Smart-Home-Anbindung — unsere Praxiserfahrung mit der openWB-Ladestation.
Für Techniker +
Der PV-Modus lädt stufenlos ab 6 A nur mit echtem Solarüberschuss, mit frei definierbarem Mindest-SoC und Berücksichtigung des Hausakkus. Lastmanagement inklusive Schieflastüberwachung am Netzanschluss, MID-konforme Zähler mit CSV-Export, Integration dynamischer Stromtarife wie Tibber oder aWATTar.